Wintersportler und der ausreichende & richtige Versicherungsschutz

Die Zeit ist gekommen. Es beginnt die ersehnte Wintersportzeit. Doch damit der Winterurlaub rundum schön wird, sollten drei Voraussetzungen gegeben sein:

1. Schnee und Sonne

2. die richtige Ausrüstung

und

3. ein ausreichender Versicherungsschutz

Egal, ob Skifahren nur für ein Wochenende oder in einem längeren Urlaub, ob Rodeln, Snowboarden, Lang- oder Eislaufen, ein Sturz oder Zusammenstoß ist schnell passiert und kann schnell zum finanziellen Ruin führen. Die finanziellen Folgen eines Skiunfalls zum Bespiel können sich auf sechs- bis siebenstellige Beträge summieren, ganz abgesehen von den gesundheitlichen Beeinträchtigungen.

Für Wintersportler sind insbesondere eine private Haftpflicht, eine Unfallversicherung und gegebenenfalls eine Auslandskrankenversicherung, wenn es außerhalb Deutschlands in den Urlaub geht, unverzichtbar. Natürlich sollte die eigene Gesundheit immer besser abgesichert sein als die teuren Skier oder Schlittschuhe.

Die Haftpflichtversicherung sollte generell von jedem abgeschlossen werden. Dieser Schutz greift, wenn ein Bürger bei anderen Schäden verursacht. Das gilt auch für den Winterurlaub. Diese Police deckt Personen-, Sach- und Vermögensschäden ab und kommt für die Behandlungskosten, das Schmerzensgeld und den Verdienstausfall einer geschädigten dritten Person auf. Darüber hinaus gilt die Privathaftpflicht weltweit und kann für Singles wie auch für Familien abgeschlossen werden.

Führt ein Unfall im Schnee zur Invalidität, ist eine private Unfall- oder sogar eine Berufsunfähigkeitsversicherung unentbehrlich und bei Bedarf nicht mit Gold zu bezahlen. Die Berufsunfähigkeitsversicherung kommt für eine Rente auf, wenn der Wintersportler seinen Beruf nicht mehr ausüben kann. Die Unfallpolice steht für eine Einmalzahlung oder ebenfalls für eine Rentenzahlung. Im Schutz enthalten sein sollten vor allem aber auch Bergungskosten. Denn wenn etwa ein Rettungstransport mit dem Hubschrauber notwendig ist, kann das richtig ins Geld gehen und die gesetzlichen Krankenkassen kommen meist dafür nicht auf.

Der Abschluss einer Auslandsreise-Krankenversicherung ist auch oder gerade im Winter ein Muss. Besonders ein gesetzlich Krankenversicherter kann sonst auf Behandlungskosten im Ausland sitzen bleiben, denn die Kassen übernehmen zwar im Nachhinein die Rechnungen für ärztliche und sonstige medizinische Leistungen, doch nur in einer Höhe, die der jeweiligen Behandlung in Deutschland entspricht, und dies nur für Behandlungen in Ländern, mit denen ein Sozialversicherungsabkommen besteht. Alles andere muss der Patient aus eigener Tasche bezahlen. Privatversicherte sind meist auch im Ausland geschützt, vorausgesetzt, ihr Tarif schließt dies ein.

Wenn man also seinen Winterurlaub oder seine Wintersportart genießen will, sollte ein ausreichender Versicherungsschutz genauso dazugehören wie eine gute Ausrüstung.

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