Unfall bei Wintersport: Private Haftpflicht ist wichtig

Kaum haben wir einen Beitrag über das Thema Wintersport veröffentlicht, ereignet sich einer der größten Unfälle überhaupt. Gemeint ist der Unfall von Michael Schumacher, der den Spitzensportler in Lebensgefahr brachte und auch weiterhin für Aufsehen sorgt. Noch ist nämlich nicht klar, ob der Sportler überleben wird, die Ärzte bezeichnen seine Lage weiterhin als kritisch.

Wie es scheint, hat Schumacher beim Skifahren einfach Pech gehabt. Doch leider ist es nicht immer so, dass Unfälle auf ein Selbstverschulden zurückzuführen sind. Häufig sind andere Personen involviert. Ein ganz typisches Beispiel sind Neulinge, die sich auf der Piste noch unsicher bewegen und dadurch anderen Fahrern in die Quere kommen. Natürlich gibt es auch den umgekehrten Fall, bei welchem ein Pistenraudi zu Buche schlägt und durch seinen rasanten Fahrstil andere Wintersportler in Bedrängnis bringt.

Wer andere Personen in Gefahr bringt und letztlich für die Entstehung von Unfällen sorgt, haftet. Natürlich kommt es stets auf die jeweilige Situation an, doch eine Teilschuld wird in den meisten Fällen immer zugesprochen. Dies bedeutet wiederum, dass auch Kosten übernommen werden müssen – und diese sind in ihrer Höhe nicht zu unterschätzen.

Vielen Menschen ist gar nicht bewusst, mit welchen Kosten ein Krankentransport in den Bergen zu Buche schlägt und wie teuer ein mehrtägiger Krankenhausaufenthalt ist. Umso größer ist die Überraschung, wenn später Haftungsansprüche geltend gemacht bzw. große Geldbeträge gefordert werden.

Gegen solche Zahlungen kann man sich nur schwer wehren. Umso wichtiger ist es deshalb, ausreichend versichert zu sein. Der Schutz einer privaten Haftpflichtversicherung darf auf der Skipiste einfach nicht fehlen. Sollte es nämlich zum Ernstfall kommen, ist eine Übernahme der Kosten gewährleistet. Allerdings ist auch klar, dass der Versicherungsschutz nur greift, solange der Versicherungsnehmer nicht grob fahrlässig handelt. Wer beispielsweise als Pistenraudi auftritt, kann später nicht mit der Unterstützung seines Versicherers rechnen.

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