Glätte nicht unterschätzen – lieber gezielt vorsorgen

In Deutschland ist der Frühling längst angekommen, schon an mehreren Tagen ist in diesem Jahr außerordentlich warm gewesen. Allerdings wird häufig nicht bedacht, dass die Temperaturen bei Nacht tief fallen – oft deutlich unter den Gefrierpunkt. Genau deshalb kann immer noch Glätte entstehen, was insbesondere Immobilieneigentümer zu berücksichtigen haben. Immerhin unterliegen sie einer Haftung.

Streng genommen ist es egal, ob jemand auf dem Gehweg oder dem Hof ausrutscht: Sobald dies passiert, droht ein Haftungsanspruch – zumindest wenn der Eigentümer seiner Sorgfaltspflicht nicht nachgekommen ist. Wenn es zum Beispiel schneit, gilt es Wege vom Schnee zu befreien. Dort, wo es glatt werden könnte, wird wiederum Salz gestreut. Mit solch simplen Maßnahmen ist es möglich, der Sorgfaltspflicht nachzukommen und somit das Unfallrisiko maßgeblich zu minimieren.

Doch gerade jetzt im Frühling ziehen viele Immobilieneigentümer das angesprochene Risiko nicht mehr in Betracht. Dabei sollte Vorsicht angebracht sein, feuchte Flächen können nachts ganz leicht gefrieren und somit zur gefährlichen Rutschbahn werden. Wer hier keine Vorsorge leistet, muss mit Haftungsansprüchen rechnen, die unter Umständen sehr hoch ausfallen.

Eine gute Haftpflichtversicherung befreit von dieser Pflicht selbstverständlich nicht. Folglich ist es so oder so wichtig, sich zu informieren und gegebenenfalls zu handeln. Zumal es gar nicht so schwierig ist, zum Streusalz zu greifen und Vorsorge zu leisten. Der Zeit- und Kostenaufwand fallen meist sehr überschaubar aus, weshalb es am Ende keine Ausreden gibt. Es wäre ärgerlich, wenn sich ein Unfall ereignet, obwohl man diesen hätte ganz leicht vermeiden können.

Folglich ist es ratsam, sich auch jetzt immer noch gut über die Wetterverhältnisse zu informieren. Solange es trocken ist, kann ohnehin nicht viel passieren. Gefährlich wird es vor allem dann, wenn die Bodenflächen feucht sind und es gefriert.

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