Aufgepasst bei Schlüsselverlust

Ein verlorener Haustürschlüssel kann große Schwierigkeiten bereiten. Sollte er nämlich in die falschen Hände gelangen, verschaffen sich Kriminelle gezielten Zutritt zum Gebäude und bestehlen die Bewohner. In zahlreichen Fällen bleibt daher gar keine andere Wahl, als das Schloss der betroffenen Tür zu ersetzen.

Bereits bei einem Einfamilienhaus kann solch ein Wechsel sehr teuer werden. Es drohen Kosten, die sich auf mehrere hundert Euro belaufen. Genau betrachtet ist solch ein Fall noch relativ harmlos, sollte nämlich ein Schlüssel verloren gehen, der den Zugang zu einem Mehrfamilienhaus oder gar einer großen Wohnanlage ermöglicht, drohen noch sehr viel höhere Kosten.

Diese Kosten sind nicht zu unterschätzen, sie können sich auf bis zu 20.000 Euro belaufen. Einigen Personen fällt es jedoch schwer, solch einen Betrag im Ernstfall aufzuwenden. Umso wichtiger ist es daher, abgesichert zu sein. Den passenden Schutz bietet die private Haftpflichtversicherung – zumindest wenn ein guter Tarif gewählt wurde.

Ob die Privathaftpflicht im Falle eines Schlüsselverlusts zahlt, lässt sich pauschal nicht sagen. Es kommt in der Tat ganz auf den Tarif an. Einige Tarife schließen dieses Risiko ein, andere hingegen nicht. Ganz ist es so, dass eine gezielte Erweiterung vorgenommen werden muss. Wer zum Beispiel in einer Wohnanlage lebt, ist gut damit beraten, solch eine Tariferweiterung vorzunehmen. Die hiermit verbundenen Kosten sind oft überschaubar.

Allerdings gibt es eine immens große Einschränkung. Die Haftpflichtversicherung sichert nur den Verlust fremder Schlüssel ab. Wer zum Beispiel kurzfristig den Wohnungsschlüssel der Eltern verwahrt und ihn verliert, ist abgesichert. Beim Verlust des eigenen Schlüssels ist die Situation leider sehr viel schwieriger. In solch einem Fall zahlt die Versicherung nämlich nicht.

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