Pferdehaftpflicht: Wegsehen und Verdrängung sind keine Lösung

Der Pferdesport ist in Deutschland sehr beliebt, zunehmend mehr Leute können sich für das Halten eigener Pferde begeistern. Allerdings gelten Pferde im Unterhalt als kostspielig, weshalb oft kein allzu großes Interesse daran besteht, auch noch eine Haftpflichtversicherung abzuschließen. Etliche Pferdebesitzer sind der Meinung, sie könnten sich dieses Geld sparen, zumal sie den Schutz der Versicherung ohnehin nicht benötigen.

In der Praxis wird das Thema gerne verdrängt, viele Personen möchten sich mit ihm nicht beschäftigen. Dabei ist dies äußerst leichtsinnig, denn im Ernstfall ist der Schutz unglaublich viel wert. Immerhin kann schon ein einzelnes Pferd einen Schaden anstellen, der sich auf einen immens hohe Betrag beläuft und seinen Halter am Ende finanziell ruiniert.

Derartige Schäden sind möglich, weil der Pferdehalter für sein Tier haftet. Im Schadensfall kann er die Schuld nicht einfach abstreiten: Das Tier gehört ihm, weshalb er es auch ist, der schlussendlich zu zahlen hat. Zumal der Staat im Ernstfall hart durchgreift und beispielsweise die Veräußerung von Vermögenssachen durchsetzen kann.

Dabei muss all dieser Ärger überhaupt nicht sein. Eine Pferdehaftpflichtversicherung löst das Problem auf eine elegante Art und Weise. Wenn es nämlich tatsächlich zum Schadensfall kommt und der Versicherungsnehmer nicht grob fahrlässig gehandelt hat, ist mit einer Kostenübernahme durch den Versicherer zu rechnen. Es besteht somit kein finanzielles Risiko.

Zumal die Beiträge für entsprechende Haftpflichtversicherungen ohnehin nicht so hoch liegen. Viele Personen sind sich gar nicht darüber im Klaren, dass der Beitrag überschaubar ist. Die monatlichen Kosten für das Unterstellen eines Pferdes liegen in den meisten Fällen deutlich höher. Dementsprechend sollten auch die Relationen betrachtet werden: Der Versicherungsschutz ist enorm hilfreich und kostet meist deutlich weniger als nur eine Behandlung durch den Tierarzt. Folglich sollte gar nicht erst gezögert werden, wenn sich die Frage nach dem Abschluss stellt.

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