Risiko verstehen: Weshalb die private Haftpflichtversicherung so wichtig ist

So gut wie jeder Erwachsene dürfte schon einmal von der privaten Haftpflichtversicherung gehört haben. Zumal dies längst nicht alles ist, die Versicherungswirtschaft macht seit Jahren auf die Bedeutung des Versicherungsschutzes wichtig. Dennoch ist ungefähr ein Drittel der Bevölkerung nicht versichert, was einem klaren Alarmsignal entspricht.

Eines der wesentlichen Probleme besteht darin, dass viele Personen schlichtweg nicht wissen, weshalb der Schutz einer privaten Haftpflichtversicherung so wichtig ist. Ganz oft wird er falsch verstanden. Häufig meinen Erwachsene, sie würden diesen Schutz nicht benötigen, da er ohnehin nur Kleinigkeiten abdeckt. Sollten sie für einen Schaden herbeiführen, weil sie beispielsweise bei Freunden eine Vase umstoßen, so möchten sie selbst dafür aufkommen.

Doch genau darum geht es überhaupt nicht. Stattdessen steht ein ganz anderes Risiko im Vordergrund, nämlich die finanzielle Existenz. Grund ist die Gesetzgebung in Deutschland. Diese besagt, dass Menschen für ihre Verhalten verantwortlich gemacht werden können. Wer einen großen Schaden verursacht, kann sich daher nicht einfach aus der Affäre ziehen. Man stelle sich nur vor, es wird unabsichtlich ein Brand verursacht. Nur weil dies nicht beabsichtigt war, geht die Haftung nicht automatisch verloren. Im Gegenteil: Man haftet dennoch – und der Gläubiger kann im Ernstfall auch erzwingen, dass Vermögensstände zu Geld gemacht werden. In anderen Worten: Nahezu das gesamte Hab und Gut stehen auf dem Spiel.

Wer zum Beispiel Immobilienvermögen besitzt, sollte unbedingt versichert sein – ansonsten könnte womöglich eines Tages das Eigenheim verloren gehen, nur weil eine kleine Unachtsamkeit begangen wurde. Dieses Risiko sollte niemand eingehen, zumal ein guter Schutz schon ab ca. 30 Euro pro Jahr erhältlich ist. Bei solch niedrigen Beiträgen gilt es nicht lange zu überlegen, ob ein Abschluss erfolgen soll.

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