Bei eigener privater Haftpflichtversicherung an die Kinder denken

Rund zwei Drittel der erwachsenen Bevölkerung verfügen über den Schutz einer privaten Haftpflichtversicherung. Natürlich ist dies kein optimaler Wert, doch letztlich sind zahlreiche Bürger abgesichert – zumindest auf den ersten Blick. Bei genauerem Hinsehen wird jedoch oft deutlich, dass in der Absicherung gewisse Lücken bestehen.

Das Spektrum solcher Lücken ist ungemein bereit gefächert. Ein sehr häufiges Problem sind die Kinder. Viele Paare bekommen Nachwuchs, denken aber im Anschluss nicht daran, ihre Haftpflichtversicherungen anzupassen. Es gibt zahlreiche Familien, in denen Mutter und Vater jeweils separat versichert sind und die Kinder somit zur kurz kommen. Gerade bei vielen preiswerten Policen gilt der Schutz nur für den Versicherungsnehmer.

Wer nun meint, eine Anpassung sei nicht so wichtig, das Kinder ohnehin keinen großen Schaden anrichten können, irrt sich ganz gewaltig. Immerhin können Eltern ihre Kinder nur schwer kontrollieren – zumindest nicht rund um die Uhr. Im Grunde genügt es schon an die eigene Kindheit zu denken: Oft wurden Dinge gemacht, welche die Eltern nicht erlaubt hätten. Gerade wenn Kinder unbeaufsichtigt sind können stattliche Schäden entstehen. Für diese Schäden können die Eltern wiederum haftbar gemacht werden.

Es lohnt sich nicht, hier ein Risiko einzugehen. Besser ist es, die Versicherungslücke zu schließen. Zumal dies ganz leicht ist. Viele Policen lassen sich ganz leicht erweitern. Andernfalls besteht die Möglichkeit, einen Tarifwechsel vorzunehmen. Auf diesem Weg lässt sich die Absicherung gezielt anpassen. Sollten die Eltern noch separat versichert sein, bietet es sich zumeist an, eine gemeinsame Versicherung abzuschließen. Familientarife versprechen eine sehr gezielte Absicherung und bringen oft noch einen Beitragsvorteil mit sich. Die Kosten müssen daher nicht zwangsläufig steigen, unter Umständen wird der Versicherungsschutz sogar günstiger.

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