Bei Vorsatz zahlt die private Haftpflichtversicherung natürlich nicht

Rund zwei Drittel der Erwachsenen in Deutschland sind sich darüber im Klaren, dass sie private Haftpflichtversicherung einen Schutz bietet, der essentiell ist und daher nicht fehlen darf. Wer auf diesen Schutz verzichtet, geht ein sehr hohes Risiko ein – ein Risiko, das in keinem Verhältnis zur minimalen Ersparnis durch einen Versicherungsverzicht steht.

Allerdings wird der Versicherungsschutz manchmal falsch verstanden. Versichert sind Schäden, die aufgrund von Missgeschick, Unachtsamkeit oder technischem Versagen entstehen. Sollte der Versicherungsnehmer vorsätzlich handeln ist die Situation eine vollkommen andere. In solch einem Fall braucht der Versicherer selbstverständlich nicht zu zahlen. Ansonsten würde die private Haftpflichtversicherung die Möglichkeit eröffnen, Dinge willkürlich zu beschädigen oder Personen absichtlich zu verletzen, weil keine finanziellen Konsequenzen zu fürchten sind.

Es sind vor allem junge Menschen, die dies nicht immer ganz verstehen. Wer eine Sache absichtlich beschädigt, kann selbstverständlich nicht mit einer Kostenübernahme durch die Haftpflichtversicherung rechnen. Stattdessen gilt es die entstandenen Kosten selbst zu tragen. Zumal am Ende gar keine andere Wahl besteht, immerhin könnte der geschädigte Personen einen Haftungsanspruch geltend machen.

Viele Personen werden sich fragen, weshalb wir in einem Blogbeitag speziell auf diesen Umstand hinweisen. Allerdings ist es tatsächlich so, dass Personen immer wieder Dinge absichtlich beschädigen (weil sie zum Beispiel ihre Emotionen nicht unter Kontrolle haben) und im Anschluss meinen, sie könnten den Schaden über den Versicherer regulieren. Diese Möglichkeit existiert jedoch nicht, weshalb es einfach vernünftig ist, es gar nicht erst soweit kommen zu lassen.

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