Gewerbliche Tätigkeiten erfordern einen separaten Haftpflichtschutz

Es gibt die verschiedensten Gründe, die Bürger dazu bringen, sich ein Gewerbe anzumelden. In den meisten Fällen wird einer gewerblichen Tätigkeit in Vollzeit nachgegangen, um so den Lebensunterhalt zu bestreiten. Aber es gibt noch viele weitere Gründe, wie beispielsweise nebenberufliche Tätigkeiten, die einer Gewerbeanmeldung bedürfen. Außerdem müssen Investoren diesen Schritt manchmal gehen. Wer zum Beispiel eine Solaranlage betreiben und den Strom gegen Geld in das Netz einspeisen möchte, benötigt ebenfalls eine entsprechende Gewerbeerlaubnis. Ganz ähnlich verhält es sich auch beim Investieren: Einige geschlossene Fonds sind so konzipiert, dass die Anleger zu Gesellschaftern eines Unternehmens werden.

Im Zusammenhang mit entsprechenden Tätigkeiten oder Engagements können durchaus Haftungsansprüche entstehen. Viele Personen meinen, sie könnten in solchen Fällen ihre private Haftpflichtversicherung einschalten. Dies ist jedoch ein Irrtum, sobald es um Haftungsansprüche im gewerblichen Zusammenhang geht, leistet die gewerbliche Haftpflichtversicherung keine Unterstützung. Der Versicherungsnehmer hat dann schlichtweg Pech gehabt – es sei denn, er hat einen separaten Versicherungsschutz abgeschlossen.

Leider geschieht dies immer noch viel zu selten. Hierfür gibt es zwei Gründe. Zum einen nehmen viele Personen an, sie könnten sich auf den Schutz ihrer privaten Versicherung verlassen. Zum anderen werden die Risiken gerne unterschätzt, d.h. es wird schlichtweg kein Bedarf gesehen, einen ergänzenden Versicherungsschutz abzuschließen.

Dabei kann solch ein Versicherungsschutz enorm wichtig sein. Zumal auch keine hohen Kosten drohen – in vielen Umfeldern besteht die Möglichkeit, sich äußerst preiswert abzusichern. Es lohnt sich daher, den Markt gezielt zu durchsuchen. Wer Tarife einzelner Versicherer miteinander vergleicht, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit schnell einen preiswerten Versicherungsschutz finden.

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