Hundehaftpflicht: Für einen Hundehüter können besondere Einschränkungen gelten

So mancher Hundehalter befindet sich nicht fortlaufend in der Lage, auf sein Tier aufzupassen. Deshalb ist es nicht ungewöhnlich, dass Hunde zwischenzeitlich bei anderen Personen untergebracht werden. Fast immer finden sich Familienmitglieder oder Freunde, bei denen der Hund einige Tage lang unterkommen kann.

Natürlich kann es sein, dass der Hund dort einen Schaden anrichtet oder unter Aufsicht dieser Personen. In diesem Zusammenhang kommt es zwischen den Versicherern und ihren Kunden immer wieder zu Streitigkeiten, weil die Versicherer die Kosten des Schadens nicht übernehmen möchten. Grund dafür ist die besondere Konstellation: Die Person, bei der der Hund untergebracht wird, bezeichnet man auch als Hundehüter – und für Hundehüter können Einschränkungen gelten.

Jeder Versicherungsnehmer, der seinen Vierbeiner vorübergehend in die Verantwortung einer anderen Person überreichen möchte, sollte daher prüfen, ob ein ausreichender Schutz besteht bzw. wie es um diesen Schutz im Detail bestellt ist. Solch ein Check mag zwar lästig erscheinen, aber dafür ist geklärt, mit welcher Unterstützung durch den Versicherer im Ernstfall zu rechnen ist.

So ist es zum Beispiel nicht ungewöhnlich, dass der Hundehüter dem Hundehalter gleichgestellt wird. Dies stellt eine enorme Einschränkung dar: Sollte der Hund das Eigentum (z.B. den Hausrat) des Hundehüters beschädigen, zahlt der Versicherer nicht. Hier ist die Situation gleich wie beim Hundehalter, dessen Eigentum ist vom Versicherungsschutz ohnehin ausgeklammert – das Risiko ist nämlich viel zu hoch bemessen.

Es macht also Sinn, sich mit diesem Thema zu beschäftigen. Letztlich ist man solch einen Check schon allein dem Hundehüter schuldig, denn er sollte zumindest wissen, ob und in welcher Form eine Absicherung besteht.

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