Wintersport Regeln sind rechtlich bindend

Es ist Winter und für eine Vielzahl der Deutschen ist die Vorfreude auf den noch anstehenden Winterurlaub groß. Ski, Langlauf oder Snowboard sind die Sportarten, bei denen die Winterurlauber Spaß und Sport miteinander verbinden. Aber der Wintersport birgt auch Gefahren. Schnell übersieht man auf den stark befahrenen Skipisten einen anderen Skifahrer. Schwere Unfälle und hohe Schadenersatzansprüche können die Folge sein.

Der Internationale Skiverband FIS (Fédération Internationale de Ski) hat für die Sicherheit auf den Pisten zehn allgemeine Verhaltensregeln formuliert, die FIS-Regeln. Sie gelten für Skifahrer und Snowboarder und auf allen Skipisten weltweit und stellen ein maßgebliches Verkehrsrecht dar. Das oberste Gebot ist die gegenseitige Rücksichtnahme! Jeder Skifahrer und Snowboarder muss sich so verhalten, dass er keinen anderen gefährdet oder schädigt. Außerdem sollte jeder seine Geschwindigkeit und Fahrweise angemessen wählen. Das heißt, er muss sein Können den Gelände-, Schnee- und Witterungsverhältnissen sowie der Verkehrsdichte auf der Piste anpassen.

Das Gebot der Rücksichtnahme zieht sich wie ein roter Faden durch den gesamten Regelkatalog. Gleichgültig, ob es sich um die Wahl der Fahrspur handelt oder um das Überholen auf der Piste, der von hinten kommende Wintersportler muss seine Fahrspur so wählen, dass er den vor ihm Fahrende nicht gefährdet. Beim Überholen auf der Piste gilt Ähnliches. Skifahrer oder Snowboarder müssen stets ausreichend Abstand zu den anderen Skifahrern oder Snowboardern haben. Beim Anhalten sollte es jeder Wintersportler vermeiden, sich ohne Not an engen oder unübersichtlichen Stellen einer Abfahrt aufzuhalten. Ist ein Skifahrer oder Snowboarder gestürzt, so muss er die Stelle so schnell wie möglich wieder frei machen.

Ist es dann doch zum Unfall auf der Piste gekommen, ist jeder Wintersportler zur Hilfeleistung verpflichtet. Dabei spielt es keine Rolle, ob er Zeuge oder Beteiligter ist. Es gilt sogar die Ausweispflicht. Das bedeutet, jeder muss seine Personalien angeben und im Zweifel der Bergwacht seinen Ausweis vorzeigen.

Egal wie, ohne Privat-Haftpflichtversicherung sollte man generell nicht unterwegs sein und bei derartigen aktiven Urlauben schon gar nicht.

So bietet zum Beispiel die PHV VARIO Komfort/Komfort PLUS der HAFTPFLICHTKASSE DARMSTADT neben vielen wichtigen und marktüberdurchschnittlichen Leistungen auch Versicherungsschutz für Schäden durch die Ausübung von Sport, wie zum Beispiel Skifahren.

Der Versicherungsschutz wird dabei nicht nur innerhalb Deutschlands geboten, sondern auch im Ausland. Darüber hinaus schützt die PHV VARIO Komfort/Komfort PLUS auch bei unberechtigten Schadenersatzansprüchen und wehrt diese für Sie ab, zur Not auch vor Gericht.

http://www.ski-online.de/stiftung-sicherheit/fis-verhaltensregeln/fis-regeln-alpin.html

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