Drohnen versichern und dann sicher fliegen

Schon einmal haben wir uns hier im Blog mit Drohnen befasst. Gemeint sind ferngesteuerte Fluggeräte, die sich zu verschiedenen Zwecken einsetzen lassen. Das eigentliche Thema hat innerhalb des vergangenen Jahres stark an Bedeutung gewonnen, was vor allem dem technischen Fortschritt sowie der preislichen Entwicklung der Drohnen zu verdanken ist. Inzwischen gibt es für wenig Geld vergleichsweise leistungsstarke Fluggeräte, die beeindruckende Möglichkeiten bieten. Da überrascht es nicht, dass sich immer mehr Personen zu einem Kauf entschließen.

Allerdings ist das Fliegen auch an gewisse Risiken gekoppelt – unter Umständen drohen ernsthafte Schäden, deren finanzielle Folgen nicht außer Acht zu lassen sind. Hierzu zählen sowohl Sach- als auch Personenschäden. Vor allem Letztere sind nicht zu unterschätzen, immerhin können Menschen mit den rotierenden Rotorblättern schwer verletzt werden.

Wer eine Drohne besitzt und bedient, sollte daher keine Risiko eingehen. Ein Haftpflichtschutz ist wichtig, damit im Ernstfall eine finanzielle Absicherung gewährleistet ist. Diesbezüglich verhält es sich noch immer so, dass die klassische Privathaftpflicht nur bedingt einen ausreichenden Schutz verspricht. Das Kernproblem ist der Leistungsumfang, manchmal ist das Steuern von Fluggeräten explizit vom Versicherungsschutz ausgeschlossen.

Die Lösung besteht darin, auf einen maßgeschneiderten Versicherungsschutz zurückzugreifen. Hier hat sich wiederum eine Menge am Markt getan, mehrere Vereine und Verbände bieten entsprechende Lösungen an. Was den Leistungsumfang betrifft, so sind die meisten Versicherungslösungen durchaus zu gebrauchen. Deutliche Unterschiede gibt es beim Versicherungsbeitrag, weshalb sich ein Vergleich empfiehlt. Viele Angebote starken schon für weniger als 50 Euro, teilweise werden wiederum mehr als 150 Euro fällig. Die teureren Policen sind aber nicht automatisch die besseren, was einen Vergleich umso sinnvoller erscheinen lässt.

Übrigens: Der Verzicht auf einen Schutz stellt keine Option dar. Die finanziellen Risiken sind nicht zu unterschätzen – und zwar ganz unabhängig davon, wie gut man als Pilot ist. Außerdem sind die Kosten stets in Relation zu betrachten, die eigentliche Drohne hat meist erheblich mehr gekostet.

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