Auf dem Bau unverzichtbar: Bauherrenhaftpflichtversicherung

Viele Bauherren sind bei der Umsetzung ihres Vorhabens so sehr auf technische Aspekte konzentriert, dass Themen wie Finanzierung und Versicherungsschutz oftmals auf die leichte Schulter genommen werden bzw. keine ausreichende Berücksichtigung erfolgt. Dabei ist es wichtig, die finanziellen Aspekte nicht aus dem Blick zu lassen. Besonders der Versicherungsschutz wird gerne vernachlässigt – obwohl er von immens hoher Bedeutung ist.

Dies gilt vor allem für die sogenannte Bauherrenhaftpflichtversicherung. Wie es die Bezeichnung verrät, handelt es sich hierbei um eine spezielle Haftpflichtversicherung für Bauherren. Dieser Schutz ist äußerst wichtig: Sollte Dritten ein Schaden zugefügt werden, so haftet unter Umständen der Bauherr dafür. Das Spektrum entsprechender Risiken ist groß. So kommt es beispielsweise immer wieder vor, dass sich Unbefugte nach Feierabend auf Baustellen schleichen und sich dort verletzen. Wenn keine ausreichenden Sicherungsmaßnahmen vorgenommen wurden, können hohe Folgekosten entstehen. Und selbst wenn die geltend gemachten Haftungsansprüche nicht gerechtfertigt sind (beispielsweise weil man die Baustelle gut abgesichert hat) ist die Haftpflichtversicherung von hohem Nutzen: Der Versicherer hilft dabei, derartige Haftungsansprüche, die von Dritten geltend gemacht werden, abzuwehren.

Was die Kosten für den Versicherungsschutz betrifft, so sind diese alles andere als hoch bemessen. Wie die „Welt Online“ mit Hinweis auf einen Versicherungstarif der Ergo Versicherungsgruppe schreibt, kann ein Bauvorhaben, dessen Bausumme sich auf maximal 500.000 Euro beläuft, für rund 118 Euro versichert werden. Hierbei handelt es sich um einen Pauschalbetrag, der lediglich einmal entrichtet werden muss. In Anbetracht des hohen Nutzens und der Relation zu den anderen Kosten ist das wirklich nicht viel Geld.

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