Bei Scheidung an die private Haftpflichtversicherung denken

Die Zeiten, in denen nur wenige Ehen geschieden wurden, liegen bereits eine ganze Weile zurück. Heutzutage halten die Ehen einfach nicht mehr so lange. Sogenannte Scheidungsanwälte haben allerhand zu tun, weil zunehmend mehr Paare den Wunsch verspüren, sich scheiden zu lassen. Aufgrund des hohen Scheidungsaufkommens diskutieren Juristen sogar darüber, das Scheidungsverfahren zu vereinfachen, damit Scheidungen schneller und auch kostengünstiger durchgeführt werden können.

Wenn eine Ehe geschieden wird, hat dies zahlreiche Konsequenzen – und einige davon gelten auch für das Thema Versicherungsschutz. Die Betroffenen müssen sich zwingend mit diesem Thema auseinandersetzen, damit sie auch in Zukunft ausreichend versichert sind. Dies gilt besonders für die private Haftpflichtversicherung, deren Schutz sehr wichtig ist, jedoch schnell verloren werden kann.

Wird eine Ehe geschlossen, treffen Eheleute im Normalfall die Entscheidung, sich gemeinsam zu versichern, um somit von einem niedrigeren Versicherungsbeitrag zu profitieren. Außerdem wären Kinder – sofern welche vorhanden sind – ebenfalls mitversichert. Bei einer Scheidung verhält es sich genau umgekehrt: Der gemeinsame Versicherungsschutz kann nicht bestehen bleiben. Im Endeffekt ist jede Partei dazu angehalten, ihre Lage zu überprüfen und ggf. eine neue Versicherung abzuschließen.

In solch einer Situation sollte der erste Schritt darin bestehen, sich mit dem Versicherer in Verbindung zu setzen. Es gilt in Erfahrung zu bringen, ob die bestehende Versicherung aufgelöst werden kann oder ob eine Partei die Versicherung übernehmen muss. Falls ein Versicherungsverhältnis übernommen wird, gilt es zu klären, ob sich die Beibehaltung lohnt oder ob man eine Kündigung ausspricht und sich auf die Suche nach einer neuen Privathaftpflicht begibt, um einen besseren / günstigeren Schutz zu erhalten.

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