Bauherrenhaftpflichtversicherung: Im Winter besonders wichtig

Seit einigen Jahren ist festzustellen, dass immer mehr Bauherren dazu übergehen, ihre Vorhaben mitten im Winter zu beginnen. Fundamente und Keller werden oftmals im Winter errichtet und bleiben dann bis zum Frühjahr stehen, damit die Bauarbeiten fortgesetzt werden können. Dementsprechend kann es vorkommen, dass eine Baupause eintritt, die sich über die Dauer von mehreren Wochen oder sogar Monaten erstreckt – Zeit, in der viel passieren kann.

So kommt es beispielsweise relativ häufig vor, dass sich neugierige Passanten auf Baustellen begeben, um sich dort umzusehen. Oftmals ohne böse Absichten: Die Leute sind einfach nur neugierig. Hierbei kommt es immer wieder zu Unfällen, besonders im Winter. Schnee und Glatteis können dafür verantwortlich sein, dass Personen stürzen und sich ggf. schwer verletzen. Für den Bauherrn kann dies bedeuten, in die Haftung genommen zu werden.

Aus diesem Grund ist es wichtig, über eine Bauherrenhaftpflichtversicherung zu verfügen. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hat erst vor wenigen Tagen wieder auf dieses Thema aufmerksam gemacht. Selbst für Grundstücke, die erst in einigen Monaten bebaut werden sollen, würde sich der Versicherungsschutz lohnen: Der Bauherr ist generell für die Sicherheit auf seinem Bauplatz verantwortlich.

Gerade im Winter ist das Risiko hoch, dass sich Unfälle ereignen und Haftungsansprüche gegen den Bauherrn geltend gemacht werden. Allerdings bedeutet dies nicht, im Sommer auf den Versicherungsschutz verzichten zu können. Er ist generell sehr wichtig und darf auf gar keinen Fall fehlen. Zumal die Kosten nicht sehr hoch bemessen sind. Zum Teil ist der Schutz schon für weniger als 100 Euro erhältlich.

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