Private Haftpflichtversicherung leistet bei Personenschäden bei Sturm

Stürme sind für den Herbst und Winter in Deutschland charakteristisch. Der starke Wind sorgt für abgedeckte Hausdächer, umstürzende Bäume und Schäden an Fahrzeugen, begleitender Regen verschlimmert in der Regel nur das Ausmaß der Schäden und zieht ggfs. auch Hausrat in Mitleidenschaft. Für alle diese Schäden gibt es einen Versicherungsschutz, zumeist eine Hausratversicherung, Gebäudeversicherung oder im Falle eines Schadens am Fahrzeug eine Autoversicherung. Aber wussten Sie eigentlich, dass Stürme und ihre Folgen auch ein Fall für die private Haftpflichtversicherung sein können?

Die private Haftpflichtversicherung kommt in der Regel nicht für Schäden am eigenen Eigentum auf sondern reguliert Schäden Dritter, die der Versicherte verursacht hat. Nun ist es durchaus möglich, dass man selbst für Schäden bei Dritten verantwortlich ist, die aber während eines Sturmes entstanden sind. Ein Beispiel: Immobilienbesitzer können durchaus in Regress genommen werden, wenn ein Baum von ihrem Grundstück während eines Sturmes umknickt oder ein Ast abbricht und das Eigentum Dritter oder gar Personen schädigt. In diesem Fall ist es die private Haftpflichtversicherung des Grundstückseigentümers, auf dem der Baum steht, die die anfallenden Kosten der Geschädigten übernehmen muss. Vorausgesetzt es liegt kein fahrlässiges Verhalten des Versicherten vor. Das wäre z.B. der Fall, wenn Bäume auf einem Privatgrundstück nicht gut gepflegt sind, was die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass ein Ast bei Sturm abbricht oder der Baum umknickt.

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