Privathaftpflicht: Vor Abschluss auf die Ausschlüsse achten

Die Art und Weise, wie Versicherungen ausgewählt werden, hat sich in den letzten Jahren sehr deutlich verändert. Zunehmend mehr Privatpersonen informieren sich online und nutzen beispielsweise Versicherungsrechner. Diese Entwicklung ist grundsätzlich als sehr positiv zu erachten, immerhin verspricht die Onlinesuche nach Versicherungen gute Leistungen und niedrige Beiträge.

Allerdings ist immer wieder festzustellen, dass die meisten Interessenten ihren Fokus ganz stark auf den Beitrag setzen. Das Ziel besteht zumeist darin, eine Versicherung zu finden, deren Beitrag so niedrig wie möglich bemessen ist. Die private Haftpflichtversicherung ist hierbei keine Ausnahme. Vor allem günstige Privathaftpflicht Tarife gelten als äußerst gefragt.

Es genügt jedoch nicht, ausschließlich auf die Höhe des Versicherungsbeitrags zu achten. Eine gute Versicherung punktet nämlich außerdem mit guten Leistungen. Doch leider sind Leistung und Beitrag eher gegensätzlich ausgerichtet: Wer eine Versicherung mit guten Leistungen haben möchte, muss im Gegenzug einen höheren Beitrag entrichten.

Im Bereich der privaten Haftpflichtversicherung ist es so, dass gute Versicherungen nicht nur an den gebotenen Leistungen, sondern außerdem an den Ausschlüssen zu erkennen sind. Einige Versicherer verringern den Leistungsumfang ihrer Policen, indem bestimmte Ausschlüsse vornehmen. Ganz typisch ist der Ausschluss von deliktunfähigen Kindern oder auch die Übernahme von Schäden, die bei der Erbringung von Gefälligkeiten entstanden sind.

Der Einfluss von Auschlüssen auf den Versicherungsschutz ist gerade im Privathaftpflicht Bereich ganz enorm. Deswegen kann allen Interessenten nur dazu geraten werden, sich vor dem Versicherungsabschluss ganz genau über die Ausschlüsse zu informieren. Hier sollte man ganz genau hinsehen, damit man am Ende die richtige Versicherung auswählt.

Deine Meinung ist uns wichtig

*