Weshalb soll ich meinen Hund versichern, wenn keine Pflicht besteht?

In den vergangenen Monaten haben wir hier im Blog bereits mehrfach darauf aufmerksam gemacht, wie wichtig der Schutz einer Haftpflichtversicherung für Tierhalter ist. Gerade als Hundehalter sollte man versichert sein. Auch wenn das Risiko nicht hoch bemessen ist, kann es im Schadensfall teuer werden.

Dennoch schrecken viele Hundebesitzer vor dem Abschluss einer Hundehaftpflicht Versicherung zurück. Die Zurückhaltung ist sehr groß: Es wird versucht, Kosten unbedingt zu vermeiden. Nicht selten fragen sich die Hundebesitzer, weshalb sie ihren Hund versichern sollen, wenn doch gar keine Pflicht besteht.

Mittlerweile ist es nämlich so, dass in einigen Bundesländern eine Versicherungspflicht existiert. Halter von Hunden sind dazu verpflichtet, über einen Versicherungsschutz verfügen. Doch selbst in diesen Bundesländern hält sich die Bereitschaft der Hundebesitzer in Grenzen. Es wurden bisher nur relativ wenige Haftpflichtversicherungen abgeschlossen.

Dabei gibt es keinen Grund, der einen Verzicht auf den Versicherungsschutz rechtfertigt. Wenn es nämlich zum Schadensfall kommt, kann es richtig teuer werden. Viele Hundebesitzer können sich dies nicht vorstellen, allerdings drohen in der Tat hohe Kosten. Man stelle sich nur einen Hund vor, der in den Straßenverkehr gerät und dort einen Unfall hervorruft. In solch einem Fall haftet der Hundebesitzer womöglich für den gesamten entstandenen Schaden. Je nach Ausmaß des Schadens ist die finanzielle Existenz unmittelbar bedroht.

Besser ist es daher, bewusst kein Risiko einzugehen. Zumal eine Haftpflichtversicherung für Tierhalter überhaupt nicht teuer sein muss. Besonders Hunde lassen sich sehr günstig absichern. Sofern man dazu bereit ist, einen Selbstbehalt von ca. 100 in Kauf zu nehmen, ist ein guter Schutz für ca. 45 bis 65 Euro pro Jahr erhältlich.

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