Beitrag zur Haftpflichtversicherung von der Steuer absetzen: So klappt es

Versicherungsbeiträge können zu einer stattlichen finanziellen Belastung werden. Da ist es kein Wunder, dass sich so mancher Versicherungsnehmer fragt, ob er sich in der Lage befindet, die geleisteten Beiträge steuerlich geltend zu machen. Hierdurch wäre es möglich, die Steuerlast zu verringern und somit eine kleine finanzielle Entlastung zu erzielen.

Diese Möglichkeit ist gegeben, wobei allerdings angemerkt werden muss, dass es ganz auf die jeweilige Versicherung ankommt. Letztlich ist eine Absetzbarkeit nur gegeben, wenn die Versicherungsbeiträge vom Finanzamt als so genannte Vorsorgeaufwendungen anerkannt werden. Dies ist bei vielen Versicherungen möglich, die man speziell für sich als Person abschließt. Bei Sachversicherungen besteht diese Möglichkeit daher nicht.

Bei den Haftpflichtversicherungen ist eine steuerliche Absetzbarkeit tatsächlich gewährleistet. Hierbei spielt es übrigens so gut wie keine Rolle, welche Haftpflicht gemeint ist. Da Haftungsansprüche immer auf den Eigentümer bzw. die verantwortliche Person zurückfallen, können nicht nur die Beiträge der Privathaftpflicht steuerlich geltend gemacht werden. Folgende Haftpflichtversicherungen sind möglich:

  • Private Haftpflichtversicherung
  • Tierhalterhaftpflicht (Hund oder Pferd)
  • Grundeigentümerhaftpflicht
  • Kfz-Haftpflicht

Wer seine Haftpflichtbeiträge von der Steuer absetzen möchte, gibt die Beträge im Mantelbogen der Einkommensteuererklärung an. Sie sind als Vorsorgeaufwände anzugeben und gleichzeitig auch zu belegen. Daher ist es wichtig, dass man Beitragsmitteilungen des Versicherers immer gut aufbewahrt.

Es ist zu berücksichtigen, dass eine Deckelung existiert: Maximal 1.500 Euro können an Vorsorgeaufwendungen steuerlich geltend gemacht werden (Stand 2012).

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