Private Haftpflichtversicherung beim Feuerwehreinsatz

Manchmal können kleine Missgeschicke ungemein große und zugleich schlimme Folgen nach sich ziehen. Im Grunde genügt es schon, eine Kerze umzustoßen, damit ein ganzes Gebäude in Brand gerät. In solch einer Situation wird dann die Feuerwehr alarmiert, die unter Umständen die Entstehung eines größeren Schadens verhindern kann. Doch selbst dann können größere Kosten entstehen, schließlich rückt die Feuerwehr nicht umsonst aus.

Oft stellt sich schon nach kurzer Zeit die Frage, wer für die Kosten aufzukommen hat, die von der Feuerwehr für ihren Einsatz in Rechnung gestellt wird. Diese Frage ist gar nicht immer so leicht zu beantworten, weil die jeweiligen Umstände und die Art des Einsatzes einen großen Einfluss darauf nehmen. Verallgemeinert lässt sich jedoch folgende Aussage treffen: Die Kosten für einen Feuerwehreinsatz müssen von der Person getragen werden, die ihn letztlich erforderlich gemacht hat.

In Anbetracht dieser Umstände stellen sich viele Personen die Frage, ob eine Übernahme der Kosten durch die private Haftpflichtversicherung möglich ist. Auch hier kann nur eine allgemeine Antwort gegeben werden: Eine Kostenübernahme ist möglich, wobei es jedoch letztlich auf die genauen Umstände ankommt.

Sollte sich tatsächlich ein Missgeschick ereignet haben, kann eine Kostenübernahme durchaus erfolgen. Allerdings ist es ebenso möglich, dass sich der Versicherer weigert, jegliche Kosten zu tragen. Die Umständen spielen hierbei eine bedeutende Rolle. Wenn zum Beispiel jemand grob fahrlässig gehandelt hat, kann er nicht auf den Schutz seiner Versicherung hoffen.

Abschließend ist anzumerken, dass vor allem Jugendliche immer wieder für entsprechende Einsätze verantwortlich sind. Für die Eltern kann dies jede Menge Ärger bedeuten, da sie letztlich für ihre Kinder haften. Am besten ist es daher, gezielt auf Aufklärungsarbeit zu setzen bzw. die Kinder über Gefahren und Risiken zu informieren, denn oft ließen sich damit viele Ungeschicke vermeiden.

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