Schäden in Bad und Küche über Haftpflichtversicherung regulieren

Nicht nur die meisten Unfälle ereignen sich im Haushalt, auch mit der Beschädigung von Objekten verhält es sich ähnlich. Zumal es dort sehr kostspielig werden kann. Wenn die Einrichtung zu Schaden kommt, muss oft viel Geld investiert werden.

Dies trifft besonders für die Küche zu. Es sind vor allem die Hausgeräte, die im Schadensfall für teures Geld repariert oder gar ersetzt werden müssen. Ein typisches Beispiel ist das Ceranfeld: Schlägt ein schwerer Topf auf, kann die Oberfläche einen Riss bekommen oder vollständig zerbrechen, sodass das gesamte Feld ersetzt werden muss.

Im Bad sieht es letztlich nicht viel anders aus. So ist es zum Beispiel schon häufiger vorgekommen, dass sich Kinder an Waschbecken gehängt und dadurch abgerissen haben. Womöglich tritt in Ergänzung auch noch ein Wasserschaden auf, sodass besonders hohe Kosten drohen.

Privathaftpflicht zahlt nicht immer

Im Schadensfall stellt sich zwangsläufig die Frage, wer die Kosten übernimmt. Oft wird dann in Erwägung gezogen, den Schaden in Bad oder Küche über die private Haftpflichtversicherung zu regulieren. Allerdings existiert eine ganze Reihe an Einschränkungen, weshalb es vergleichsweise unwahrscheinlich ist, dass der Versicherer zahlt.

Die Privathaftpflicht deckt nämlich keine Schäden ab, die an eigenen Sachen entstanden sind. Dies schließt auch die Familie mit ein. Wenn Schäden auf das Konto des Partners oder der Kinder gehen, hat man als Versicherungsnehmer Pech gehabt, die Versicherung wird nicht zahlen.

Mieter profitieren am meisten

Es gibt lediglich eine Ausnahme. Sie betrifft Mieter: Wer zur Miete wohnt, nutzt im Haushalt gewisse Gegenstände, die ihm gar nicht gehören. Sollte beispielsweise die Küche dem Vermieter gehören und man dort unabsichtlich einen Schaden angerichtet haben, besteht durchaus die Möglichkeit einer Schadensregulierung über die private Haftpflichtversicherung.

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