Wie das Ceranfeld über die Haftpflichtversicherung geschützt ist

Kleinere Missgeschicke können schnell zu hohen Kosten führen. Dies trifft beispielsweise auch dann zu, wenn ein schwerer Topf oder eine schwere Pfanne auf ein Ceranfeld getragen wird. Zwar gelten die modernen Kochfelder als relativ belastbar, aber dennoch kann es zum Schaden kommen. Im Regelfall entsteht dann ein großer Riss, welcher das Feld unbrauchbar macht.

In solch einer Situation stellt sich meist schnell die Frage, wer am Ende für den Schaden aufkommt und die Kosten übernimmt. In Abhängigkeit vom Ceranfeld bzw. vom Hersteller und dem Modell kann es durchaus um einen Schaden gehen, der sich auf einen Wert von etwa 300 bis 1.200 Euro beläuft.

Private Haftpflichtversicherung hilft nur selten

Generell ist es in solchen Situationen schwierig, eine Schadensregulierung über einen Versicherer zu regulieren. Im Wesentlichen kommen zwei Versicherungen in Frage, nämlich die private Haftpflichtversicherung sowie die Hausratversicherung.

Die Privathaftpflicht ist die bessere Anlaufstellen, denn womöglich steht tatsächlich Aussicht auf den Erhalt einer Entschädigungszahlung. Allerdings ist anzumerken, dass eine Schadensregulierung nur möglich ist, wenn auch ein Versicherungsfall vorliegt. Die ist zum Beispiel nicht der Fall, wenn man das Kochfeld selbst beschädigt hat. Das so genannte Eigenverschulden oder auch Selbstverschulden ist nicht abgedeckt.

Anders sieht es aus, wenn eine andere Person für den Schaden verantwortlich ist. Wenn zum Beispiel die beste Freundin in der Küche am Werkeln ist und eine schwere Pfanne fallen lässt, kann sie für den Schaden verantwortlich gemacht werden. Der Geschädigte kann einen Haftungsanspruch geltend machen. Sofern die verantwortliche Person über den Schutz einer Privathaftpflicht verfügt, werden die Kosten je nach Tarif vom Versicherer getragen.

Hausratversicherung ist meist weniger hilfreich

Anders sieht es bei der Hausratversicherung aus. Diese sichert nur grundlegende Risiken wie Brand oder Wasserschaden ab. Selbstverschulden ist dort ebenfalls ausgeschlossen. Folglich sind weder Hausrat- noch Haftpflichtschutz von Nutzen, wenn man einen Schaden selbst herbeigeführt hat.

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